IDENTITÄT(EN) IN MAX FRISCHS DRAMA ANDORRA

Dajana Pervan

Apstrakt


Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Identitäten der Hauptfigur Andri in Max Frischs Drama „Andorra. Ein Stück in zwölf Bildern.“. Im Zentrum dieser Abhandlung steht die Veranschaulichung der Entfaltung und der Auswirkungen von Andris unterschiedlichen Identitäten, die unter Einfluss der Diskriminierung der Gesellschaft gebildet werden. Bevor man sich der Analyse der Zentralfigur widmet, wird im ersten Teil dieser Arbeit zunächst der Begriff ‚Identität‘ erklärt und mittels unterschiedlicher Aspekte und Sichtweisen, die für den Terminus und für die Hauptfigur konstitutiv wirken, nachvollziehbar gemacht. Die Untersuchung der Hauptfigur im zweiten Teil zeigt, wie die Identität des Einzelnen durch Selbst- und Fremdbestimmung beeinflusst wird. Dabei erfolgt eine Analyse der Einflüsse der Umgebung bzw. des Kollektivs auf Andris Identitätsbildung und von Andri als 20-jähriges Individuum mit seinen Überlegungen und Entscheidungen, die identitätsstiftend wirken.

Ključne reči


Andorra, Identität, Diskriminierung, Max Frisch

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DOI: http://dx.doi.org/10.19090/zjik.2016.6.367-379